Von Kopf bis Fuß ohne Handicap
Die richtige Bekleidung zum Golfen ist mehr als eine Frage des guten Geschmacks. Sie ist ein Ausdruck der Sportlichkeit und natürlich der ungeschriebenen Etikette. Golfer haben ihren eigenen Stil, und gerade in den letzten Jahren ist der Oldstyle angesagt. Von Kopf bis Fuß im Stil der 20er bis 40er Jahre gekleidet, ist der Spieler nicht nur für das Spiel bestens gerüstet, er zeigt auch eine ganz persönliche Individualität. Was auf der Straße deplatziert wirkt, ist auf dem Golfplatz der Eyecatcher schlechthin. Allerdings sollte dann darauf geachtet werden, dass das Outfit komplett dem Retro-Stil angepasst ist.
Wählen Sie Ihre Golfkleidung sorgfältig. Neben einer bequemen und eleganten Hose gehört ein Golf Polo, wahlweise mit langem oder kurzem Arm, unbedingt dazu. Schon bei der Auswahl sollten Sie darauf achten, dass der Stoff atmungsaktiv ist, eine perfekte Passform besitzt und besonders leicht ist. Schließlich soll nichts den perfekten Schwung behindern.
Funktionsjacken, die vor Sonne, Wind und Regen schützen, gehören ebenso zur Ausrüstung wie ein Cap oder ein Regenhut. Golf ist eine Outdoorsportart und wird nicht nur bei schönem Wetter gespielt. Ein wichtiges Utensil ist ein Golfhandschuh, er sollte atmungsaktiv sein und sich wie eine zweite Haut an die Hand schmiegen. Die Auswahl des Materials ist eine Glaubensfrage, außer feinem Cabrettaleder wird auch Mikrofaser und Kunststoff angeboten.
Obwohl der Handschuh nicht vorgeschrieben ist, erfüllt er doch mehr als nur eine Schutzfunktion. Er sorgt für den perfekten Grip gerade bei weiten Schlägen, verhindert das Verrutschen der Hand und gibt ein sicheres Gefühl bis in die Fingerspitzen beim Abschlag. Probieren Sie Ihren neuen Golfhandschuh vor dem Kauf aus, falls möglich. Nur wenn Sie ein gutes Gefühl schon beim Anziehen verspüren, wird der Handschuh Ihnen nützen. Achten Sie darauf, wie Sie abschlagen, auch für Linkshänder gibt es die passenden Handschuhe.